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Kein After Work Feuerstarter mit Corona

17. März 2020

Beschreibung:

Das gab es zwar sowieso nie bei einer unserer Veranstaltungen (also das Bier, den Virus hoffentlich auch noch nicht), aber könnte nun nicht treffender formuliert werden. 

- hierbei handelt es sich um eine persönliche Nachricht von mir und meinen Ansichten als Leiter vom Feuerstarter - Sascha Wirsching)

 

Aufgrund der aktuellen Situation, die dynamischer nicht sein könnte, habe ich mich als Leiter vom Feuerstarter dazu entschlossen sämtliche Planungen für einen Feuerstarter im April und Mai vorerst auf Eis zu legen. Auch der Feuerstarter lebt vom Miteinander aller Altersklassen, es heißt nicht umsonst: Vom jungen Gründer bis hin zum alten Hasen lernt man sich hier im Miteinander kennen und bringt sich gegenseitig weiter, da man in einem Boot sitzt (Unternehmertum). Jetzt ist das Boot eben noch größer geworden und es geht hier um uns alle.

Wir müssen jetzt einfach alles dafür tun, unser Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Die meisten von uns werden mit einem „blauen“ Auge davon kommen - aber hier geht es nicht um einen Einzelnen, nicht um mich, nicht um das Feuerstarter Team (was auch jung ist), sondern um uns alle… Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Großeltern, Eltern etc. etc.

Während hohle Birnen z.B. Coronapartys veranstalten und dort hingehen weil es ihnen ja sowieso egal ist ob sie krank werden oder nicht (weil jung), liegt die Oma vielleicht auf der Intensiv und dann kommt nachträglich die hohle Birne von der Coronaparty auch auf die Intensiv (weil vielleicht doch unterschätzt)… für wen entscheiden sich die Ärzte? 
Also lasst uns alle etwas dafür tun, unser Gesundheitssystem zu stützen, die Ärzte nicht vor solchen Entscheidungen stellen zu müssen und jedes Leben als wertvoll betrachten und uns in Achtsamkeit im Miteinander üben. Nehmt nicht unbedingt die jungen Leute im Fernsehen als Maßstab einer ganzen Generation. Danke.

 

Klar ist: Es wird weitergehen. Das wie? Entscheiden wir.



 

Und nun auch ein paar Worte zur Wirtschaftlichkeit. Wir bei den Wirtschaftsjunioren Rems-Murr sind natürlich nicht nur ein sozial eingestellter Verein, sondern ja, das Wirtschaft steht schon im Namen. Natürlich wird es jetzt schwere Zeiten für viele geben, aber vielleicht sollte man das auch als Chance sehen anstatt jetzt alles einfach auszusitzen und nichts zu machen. Die Digitalisierungspläne vielleicht einmal vorantreiben. Planen neue Arbeitskulturen einzuführen und zu fördern und vielleicht mal die Faxnummer aus dem Impressum löschen - oder vielleicht sogar (teilweise) sein ganzes Angebot und Geschäftsmodell überdenken? Gerade als Unternehmer ist man jetzt gefordert.

Es wird weitreichend Hilfspakete und Möglichkeiten geben, das ganze abzufedern / neues anzufangen (auch für Kleinstunternehmer, Freiberufler etc. von der KfW) und auch unser bester schlimmster Freund, das Finanzamt wird mitspielen und bei vielen Dingen beide Augen zudrücken. Man muss nur handeln. Also bitte haltet euch nicht zurück sämtliche Möglichkeiten, die es nun geben wird in Betracht zu ziehen und auch zu nutzen. Daran ist nichts schlimm und es ist nichts unvertretbares. Weil, wie gesagt: Wir sitzen alle im selben Boot und niemand ist mit seinen Problemen in dieser Zeit alleine. Egal ob Unternehmer, Freiberufler, Kleinstunternehmen etc. etc. wir müssen jetzt einfach nur noch raffinierter werden und die Möglichkeiten, die uns jetzt schon zur Verfügung stehen endlich wahrnehmen.

 

„Sollte ich jetzt noch gründen?“ Fragen sich viele und die Antwort ist immer noch:

Unbedingt. Nehmt direkt moderne Möglichkeiten und Denkweisen wahr und seht auch immer eine Chance hinter allem. Ich selbst werde eine Neugründung eines gemeinsamen Unternehmens mit einem Kollegen im Digitalsektor vorziehen, um dabei zu unterstützen die genannten Themen effektiver vorantreiben zu können. Wir gehen hier auch nach einem besonderen Leitmotiv vor: Denn im Endeffekt geht es nicht nur darum, den eigenen Kühlschrank füllen zu können, sondern für uns Unternehmer dafür zu sorgen und in der Verantwortung zu stehen, dass die anderen auch einen gefüllten Kühlschrank haben. Wir selbst werden daher mit der Firma in der nahen Zukunft Sozialprojekte für Kleinstunternehmen und -unternehmer starten und helfen, bei denen jeder mitmachen kann. Dazu in naher Zukunft mehr, sobald wir das Gröbste zusammengewurstelt haben.

 

 

Bleibt gesund!

 

Sascha

 

 

 

PS: 

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